Eine potentielle Zündquelle entsteht über die Eigenfunktion oder äußere Einflüsse, beides ist bei Armaturen von EM-TECHNIK zu vernachlässigen.
(A)
Um eine als potentielle Ladungsmenge geltende Zündquelle zu verursachen benötigt man eine Mindestgeschwindigkeit von 1m/sec. Dies ist bei unseren bezogenen Armaturen nicht gegeben.
(B)
Eine weiter potentielle Zündquelle ist die Entstehung einer Aufladung durch äußere Einflüsse wie Reibung oder den Medientransport. Dieses ist jedoch bei den vorhandenen Querschnitten ausgeschlossen.
Um eine von außen als Zündquelle geeignete Ladungsmenge aufzubringen, muß die Oberfläche bei Kategorie II2 GD IIB größer 100qcm sein, bzw. die Oberfläche muß großflächig berührbar sein, auch dies ist bei unseren Armaturen nicht der Fall.
Die von uns eingesetzten Materialien PP, PVDF, PTFE und PFA entsprechen den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach EG-Recht und FDA. PFA entspricht darüberhinaus auch den Richtlinien der USP Class VI. Die entsprechenden Zertifikate unserer Lieferanten schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
Speziell bei der Fertigung von Kunststoffartikeln für die Halbleiterindustrie, für Pharma- und Medizintechnik, aber auch die Lebensmittelindustrie ist höchste Sauberkeit gefordert. Um an diesen Anwenderkreis Produkte in HP-Qualität liefern zu können, wurde bei EM-TECHNIK bereits 1997 ein Reinraum (ISI Klasse 5) eingerichtet. Wesentlich dabei sind die speziellen Module zum Filtern der zugeführten Luft, Gebläse für Luftstrom und Luftaustausch, Klimatisierung für Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Schleuse für Personal und Material, Zuführungen von Energie und Wasser und natürlich entsprechend ausgebildetes Personal. Nachlässigkeiten können leicht zur Kontamination und zu erheblichen Fehlern führen. Bei EM-TECHNIK werden nach der eigentlichen Herstellung (Spritzguss, mechanische Fertigung) die Produkte erst in einem Ultraschallbad mit Ölseparator und einem DI-Bad vorgereinigt, bevor sie in den eigentlichen Reinraum weitergegeben werden. Dort erfolgen eine zweite Reinigung in einem DI-Bad und die anschließende Trocknung unter Vakuum-Bedingungen. Die gereinigten Produkte werden dann – natürlich ebenfalls im Reinraum – montiert, kontrolliert und in speziellen Tüten zweifach eingeschweißt. Um Schmutzablagerungen zu vermeiden, werden diese zusätzlich noch mit Stickstoff Klasse 5.0 gefüllt. Zur weiteren Sicherung von Qualität und Reinheit werden bei allen medienberührten Komponenten im gesamten Produktprogramm ausschließlich virginale Kunststoffe verwendet. Die Kunststoffe PVDF, PFA, PTFE und auch das kostengünstigere PP garantieren höchste Medienbeständigkeit, auch beim Einsatz aggressiver Medien. Ein weiterer großer Vorteil für sterile Arbeitsabläufe: Die meisten unserer Kunststoffe sind hitzebeständig und druckunempfindlich und können deshalb im Autoklav zuverlässig und problemlos sterilisiert werden.
Unsere Produkte werden nicht nach Artikel 3/Abs.3 der o.g. Verordnung eingestuft und sind nicht über die in der Verordnung angegebenen Grenzwerte zugelassen.
Die von uns verwendeten Rohmaterialien enthalten kein Blei, Cadmium, Chrom VI, Quecksilber oder die Flammhemmer PBB bzw. PDBE und auch im gesamten Produktionsablauf werden keine solchen Materialien zugesetzt.
Alle Armaturen von EM-TECHNIK werden nach DIN EN 12266, „Technische Lieferbedingungen für Armaturen“ geprüft. Die spezifische Leckagerate liegt bei maximal 10 –7 kPA l/s∗m).